Endorfer Gemeinderat entscheidet sich mehrheitlich gegen Klimaschutz und Energiewende!

Die Gemeinde Aschau hatte bei unserer Gemeinde um Vernetzung und Kooperation angefragt. Ziel war es eine gemeinsame Vollzeitstelle für Energiemanagement und Klimaschutz zu schaffen. Im Beschlussvorschlag der Verwaltung an die Gemeinderäte wird eine Verstetigung des Klimaschutzes genannt. Auftrag einer derartigen Managerin oder Managers wäre es gewesen Entwicklungen und Vernetzungen zu schaffen, die den allseits bekannten Energienutzungsplan für Bad Endorf voran bringen.  Ein ähnlicher Plan mit anderen Schwerpunkten liegt natürlich auch in Aschau vor.
Der Energiemanager wäre bei allen energiebezogenen Themen der Gemeinde zur Beratung hinzu gezogen worden. Im Bereich der Nahwärmevernetzung, der Ausstattung kommunaler Liegenschaften und auch der weiteren Erhebung und Pflege von Daten kann die Verwaltung auf professionelle Beratung nicht verzichten. So jemand kann auch vor Fehlern warnen. Grund für die Ablehnung lag allein im Geld! Der Posten eines spezialisierten Energieberaters hätte durch Teilung der Kosten mit Aschau und Förderungmittel allerdings nur 9700 Euro jährlich gekostet. Befristet auf drei Jahre. Dies wäre die Chance im Bereich Energie gewesen! Wir hätten mit Aschau gemeinsame Sache machen können und durch Synergie-Effekte sicherlich auch noch Geld eingespart.
Stattdessen lässt sich die Gemeinde in Sachen GWC knebeln und die Bürger sollen weiter Geld aufbringen. Mangels Haushaltplan für Endorf gefriert jede Investition in die Zukunft.
Mein Dank für die Zustimmung zu solch einer Stelle geht an Bürgermeisterin Frau Laban, an die Grünen, an ABE und an Alois Loferer CSU.
Die Absage an die Weiterführung des Energienutzungsplans durch einen Ingenieur wurde von den Gemeinderäten der restlichen CSU, der ÜWG, SPD und EFL  beschlossen.
Thomas Restle  21.5.2015

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