Mitfahrbankerl – Eine Idee für Bad Endorf

Besuch am Irschenberg: Jens Stadler vor der Irschenberger Mitfahrbank

Die Gemeinde Irschenberg hat sie bereits. In Rheinland-Pfalz und anderswo in Deutschland gehören sie schon zum Alltag: Die Mitfahrbänke.
Die Idee ist einfach: An zentralen Orten werden in den verschiedenen Außenbezirken und Ortsteilen Bänke aufgestellt, an diesen ist gut für vorbeifahrende Autofahrer sichtbar eine Anzeige mit den verschiedenen Fahrtzielen angebracht. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, setzt sich auf die Bank, wählt ein Fahrtziel in der Anzeige und wartet – nach den Erfahrungen in den anderen Gemeinden selten länger als fünf Minuten.
Die Endorfer Grünen haben diese Idee für Bad Endorf aufgegriffen: mit erstaunlicher Resonanz. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen in den vergangenen Wochen auf uns zu und erklärten sich bereit, die Mitfahrbankerl mit Spenden zu unterstützen.
Denn anders als der dürftige und für die Gemeinde unsinnig teuere Nahverkehr zwischen den einzelnen Endorfer Ortsteilen von Pelham über Hemhof, Antwort bis Hirnsberg ist die Idee der Mitfahrbank äußerst kostengünstig. Und sie funktioniert gerade für Menschen, die noch keinen Führerschein besitzen oder aus anderen Gründen auf das Auto verzichten müssen. Jeder kann jederzeit auf dem Bankerl auf seine Mitfahrgelegenheit warten. Und wer regelmäßig zur selben Zeit auf der Bank wartet, findet so in der Regel zu einer Fahrgemeinschaft.
Nicht mehr als 1.000 Euro kostete eine solche Bank mit Fahrtzielanzeige etwa der Gemeinde Irschenberg – das meiste davon finanzierten spendenfreudige Bürger, die von der Idee überzeugt waren. Sollten also auch Sie Interesse an dem Projekt „Mitfahrbankerl“ in Bad Endorf haben, dann schreiben Sie uns an info@gruene-endorf.de.

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