Neuer Vorstand für die Endorfer Grünen

 

Auf ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Mittwoch im Endorfer Kurfer Hof wählten die Grünen einen neuen Vorstand. Nachdem der Ortsverband in den beiden Jahren davor deutlich gewachsen war, hat sich nun auch das Gremium vergrößert: auf zwei SprecherInnen, zwei BesitzerInnen und einen Kassier

Einstimmig im Amt bestätigt wurde der bisherige Sprecher Martin Both. Er bekommt künftig Unterstützung durch die PR-Spezialistin Christine Wildgruber, die den Ortsverband ebenfalls als Sprecherin vertreten wird. Als Beisitzer wählten die Mitglieder die Ärztin Verena Pilger-Lampersberger und den Unternehmensberater Jens Stadler. Kassier Wolfried Pauly, der in den Vorjahren die Finanzen des Ortsverbands durch sein beharrliches und geschicktes Engagement auf eine äußerst solide Basis stellen konnte, wurde ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt. Thomas Restle, der bisher den Vorstand unterstützte, schied auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus.

Die Endorfer Grünen konnten während ihrer Jahreshauptversammlung auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken. Fruchtbar war vor allem die enge Zusammenarbeit mit der Ratsfraktion, zuletzt mit dem im Marktgemeinderat mit großer Mehrheit angenommenen Antrag auf ein Mitfahrbankerlsystem in Bad Endorf.

„Gerade im gegenwärtigen Klima im Marktgemeinderat, wo ein Block aus CSU, ABE und Bürgermeisterin in Hinterzimmern wesentliche Entscheidungen für Bad Endorf ohne Teilnahme der Öffentlichkeit unter sich ausmacht und jede kritische Fragen abbügelt, ist ein funktionstüchtiger Ortsverband für die Arbeit der Rathausfraktion enorm wichtig“, freute sich auch Fraktionssprecher Eduard Huber. Garantiere diese Arbeit doch, dass wesentliche Themen – etwa beim Dauerstreit um die GWC-Entflechtung – überhaupt erst eine Chance bekommen, transparent und ausgewogen in der Öffentlichkeit diskutiert zu werden.

Die Arbeit der beiden kommenden Jahre wird stark durch Wahlkämpfe geprägt sein, so der Ausblick des neu gewählten Vorstands: Beginnend mit der Landtags- und Bezirkstagswahl im Herbst dieses Jahres, zu der die Endorfer Grünen mit Martin Both einen eigenen Kandidaten für den Bezirkstag sowohl als Direktkandidat als auch mit einem aussichtsreichen Platz auf der Liste ins Rennen schicken. 2019 stehen die Europawahlen an, bevor 2020 schließlich die Bad Endorfer Kommunalwahlen ins Haus stehen.

„In den vergangenen Jahren spürten wir einen deutlichen Aufwind “, freut sich Sprecher Martin Both, „Wir sind dabei nicht einfach nur personell stärker geworden. Mit den neuen Mitgliedern hat unsere Gruppe vor allem an Profil und Schlagkraft gewonnen. Davon wird die Qualität unserer kommunalpolitischen Arbeit enorm profitieren.“ Wer in Endorf glaubt, weiter in Hinterzimmern kungeln zu können, werde es in Endorf künftig noch schwerer haben: „Transparenz, Offenheit und Bürgernähe waren bei uns nie Wahlkampfgeschrei, sie werden in der Gruppe gelebt.“ Wie anders solle man es sich erklären, dass inzwischen Mitglieder der anderen politischen Gruppierungen in Endorf an den regelmäßigen Sitzungen teilnähmen, um sich von unseren Räten über das politische Leben Endorfs informieren zu lassen. Auch das sei ein ermunternder Erfolg, so Both.

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