Naturbad in Bad Endorf – Zurück auf Start.

Dienstag präsentierte ein von der Verwaltung beauftragter Landschaftsarchitekt erste Gedanken zu einem möglichen Naturbad in Bad Endorf
– und stürzte die Marktgemeinderäte in schwere Ratlosigkeit.

Am harmlosesten war noch die Umbenennung von Badestelle in Naturfreibad.
Gravierender war die Aussage, daß ein unbeaufsichtigtes Bad eine Wassertiefe von maximal 1,35 Metern haben darf.
Zudem sieht er den Standort Moorbad, für den sich der Bürgerentscheid ausgesprochen hat, als ungeeignet an. Wesentlich passender findet er ein Naturfreibad im Kurpark.
Als mögliches Modell schlug er eine „Plansche“ vor – ein etwa rundes Becken, dessen Boden sanft abfällt und in dem nur in der Mitte passables Schwimmen erlaubt. Also eher ein Art Wasserspielplatz …

Der Marktgemeinderat beauftragte ihn, für beide Standorte – Moorbad und Kurpark – eine Machbarkeitsstudie zu erstellen.

Meinen Einwand, daß der Bürgerentscheid den Standort Moorbad beschlossen hat, wurde von Seiten der CSU mit der Bemerkung zur Seite gewischt, daß ein Bürgerentscheid nach einem Jahr nicht mehr bindend ist.
Das ist richtig – und gleichzeitig läutet man mit der Öffnung der Standortfrage vermutlich ein, daß die Diskussion um ein Bad in Bad Endorf völlig neu eröffnet wird.

Eduard Huber

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