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Auch in Endorf: Energiewende bis 2032

Unser erster Antrag zu den Themen Energie und Klima in dieser Wahlperiode war erfolgreich: Der Marktgemeinderat folgte unserem grünen Antrag und beschloß, eine/n Klimamanager/in anzustellen.

Nun folgt eine weitere Initiative: Mit dem nachfolgenden Resolutionsantrag fordern wir den Marktgemeinderat zu einer klaren Positionierung auf:

Bad Endorf will die Energiewende bis 2032!

Antrag:

Der Marktgemeinderat Bad Endorf unterstützt Bestrebungen zur Energiewende in unserer Gemeinde. Wir setzen uns zum Ziel, Bad Endorf bis zum Jahr 2032 vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

Dieses Ziel soll erreicht werden durch

  • die Reduzierung des Energieverbrauches,
  • den Einsatz innovativer, effizienter, nachhaltiger Ressourcen sowie Technologien
  • und die bewusst nachhaltige Nutzung aller heimischen Ressourcen.

Auf diese Weise sichern wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen, die regionale Wirtschaftskraft, die Gesundheit der Bevölkerung sowie die Lebensgrundlagen der nachfolgenden Generationen.

Im besonderen sehen wir auch die Einrichtungen und die Verwaltung der Marktgemeinde in einer Vorbildfunktion, ebenfalls bis zum Jahr 2032 eine klimaneutrale Verwaltung zu erreichen.

Begründung:

Sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich sind gerade in den vergangenen Jahren verstärkt richtungsweisende Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende ergriffen worden.

Viele Unternehmen, kirchliche und andere gesellschaftliche Institutionen sowie engagierte Privatpersonen begreifen die Energiewende und den Klimaschutz längst als Grundlage für eine lebenswerte Zukunft.

Auch die Marktgemeinde Bad Endorf kann hierzu vor Ort einen gezielten Beitrag leisten und die Energiewende aktiv mitgestalten.

Mit der Unterstützung durch den bald seine Arbeit aufnehmenden Klimamanager und durch ein Netzwerk wie der Energiezukunft Rosenheim (EZRO) können zukunftsorientierte Projekte und Lösungsstrategien entwickelt werden.

Wichtigstes Ziel muss sein, fossile Energieträger langfristig durch regenerative zu ersetzen und somit die Marktgemeinde unabhängig von Einfuhren fossiler Träger zu machen.

Sonne, Wasser und Holz sind im Landkreis Rosenheim reichlich und auch kostengünstig vorhanden.

Auf diese Weise kann die wichtige Wertschöpfung unmittelbar in der Region erfolgen, wovon beispielsweise die heimische Wirtschaft allgemein und die Land- sowie Forstwirtschaft im speziellen profitieren.

Diese Resolution zur Energiewende in der Marktgemeinde Bad Endorf wird eine ideelle Unterstützung für die vielen kleinen und größeren Maßnahmen entfalten.

Der Marktgemeinderat setzt damit ein klares Zeichen und ermutigt bewusst alle Bürger*innen, Institutionen sowie die Wirtschaft, sich dem Zukunftsprojekt Energiewende anzuschließen.

Eduard Huber

3. Bürgermeister Bad Endorf Mitglied im Kreistag Rosenheim

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