Auch die Fair-Trade-Gemeinde Bad Endorf unterstützt dieMetropolregion München auf dem Weg zur Fair-Trade-Metropolregion.
Die FairTrade Steuerungsgruppe traf sich nach langer coronabedingter Pause, um die Vorhaben für das Jahr 2020 zu besprechen. Viele Ideen und möglichen Projekte können aufgrund der coronabedingten Absagen nicht verwirklicht werden. Weiter verfolgt werden jedoch die Wünsche an den Trachtenverein und an den Gebirgsschützenverein, bei ihren Großveranstaltungen in den nächsten Jahren ihr Angebotssortiment um Fair-Trade-Produkte zu ergänzen.
Da am Ende des Jahres auch die Zertifizierung „Fair-Trade-Gemeinde“ erneuert werden muss, werden zudem noch Gaststätten und Firmen gesucht, die Fair-Trade-Produkte mit anbieten.
Um dem Engagement für den Fair-Trade-Gedanken mehr Kraft zu verleihen, beteiligt sich Bad Endorf auch an den Bestrebungen der Europäischen Metropolregion München, einem Zusammenschluss von Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, sich im Rahmen der internationalen Fairtrade-Towns Kampange als „Fairtrade-Metropolregion“ auszeichnen zu lassen.
Die Fair-Trade-Gemeinde Bad Endorf trägt damit zum Gesamtbild einer weltoffenen Region mit Vorbildcharakter bei. Die Bewerbung soll zeigen, dass sich zahlreiche Akteure der Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft für einen gesellschaftlichen Wandel einsetzen. Sie legen Wert auf faire, bio und regionale Produkte, dabei soll Nachhaltigkeit vorgelebt werden.
Nachhaltige Städte und Gemeinden dienen dem Ziele der Vereinten Nationen, die Zukunft der Welt und unserer Kinder lebenswert zu gestalten. Gemeinsam können wir unsere Heimat durch den Konsum von regionalen Produkten stärken und gleichzeitig globale Solidarität leben, indem wir durch bewusste Kaufentscheidungen den Fairen Handel fördern.
Global gerechte Handelsstrukturen mit sozialen und umweltschonenden Produktionsbedingungen tragen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Produzentenländern und zur Armutsbekämpfung bei.
Manfred Jäger.

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