Der Marktgemeinderat befaßte sich auf seiner letzten Sitzung mit einem Eilantrag der SPD-Fraktion, Wertgutscheine in Höhe von 15 Euro an Endorfer Bürger auszugeben.
Diese könnten dann bei Endorfer Geschäften und Wirten einlöst werden.
Die Kosten dafür würden etwa 125.000 Euro betragen.
Die Verwaltung äußerte rechtliche Bedenken, ob eine Gemeinde „Geschenke“ dieser Art überhaupt verteilen darf.
Wir Grüne standen der Idee ablehnend gegenüber:
Wir halten nichts davon, wie aus einer Gießkanne Geld zu verteilen – ohne die Notwendigkeit zu prüfen.
Zudem schätzen wir den wirtschaftlichen Effekt für sehr gering ein.
Und zum Dritten haben nicht nur Einzelhändler und Gastronomen unter den Corona-Restriktionen gelitten, sondern zum Beispiel auch andere Freiberufliche und Berufstätige in Kurzarbeit.
Der Marktgemeinderat folgte dem Antrag auf Verteilung von Wertgutscheinen nicht, sondern beschloß stattdessen mit 11:10 Stimmen die Verwaltung zu beauftragen, zunächst ein Konzept zur kommunalen Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Gewerbeverein zu erstellen.
Die Grüne Fraktion stimmte dagegen.
Eduard Huber

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