Wenn es ein Betrieb gewesen wäre, in dessen Büroräumen ich da war, hätte ich gedacht, der ist auf dem absteigenden Ast, der macht nicht mehr lang. Wenn es die Räume der Praxis eines Kollegen gewesen wären, hätte ich gedacht, na ja, der hört sowieso bald auf.
Aber es waren die Räume der Gemeindeverwaltung meines Heimatortes Bad Endorf in ihrem bemitleidenswerten, verstaubten Zustand.
Ich war entsetzt.
Wie kann eine reich beschenkte, wundervolle Gemeinde wie Bad Endorf mit so vielen auch kulturell aktiven Gruppierungen, mit einem ebenso einzigartigen Umland so ein trauriges Erscheinungsbild in seiner Verwaltung abgeben?
In so einem Umfeld werden – im besten Fall – verwaltungstechnisch richtige Entscheidungen getroffen, aber neue gestalterische Ideen, die uns allen Freude bereiten sollen, können meiner Meinung nach hier, in diesem abgewohnten Ambiente, nicht gewonnen werden. Hier ist grau vorherrschend.
N.G.Dávila sagt: „Die Wahrheit mag den Ausschlag geben, aber nur der Stil rettet.“
Im übrigen muss das Moorbad an seinem Platz erhalten werden.
Dr. Hans Eberle
(kandidiert auf Platz 12 für den Marktgemeinerat)

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