Endlich ein*e Kimamanager*in für Bad Endorf.
Die Zeichen dafür stehen derzeit gut. Wir Grünen drängen seit unserem Einzug in den Marktgemeinderat darauf, eine derartige Stelle einzurichten.
Nach positiven Signalen aus den Reihen der CSU nach der Wahl 2020, hoffen wir derzeit, dass sich endlich auch im Rat Mehrheiten dafür finden lassen. Dem Bürgermeister und Verwaltung liegt ein entsprechender Grüner Antrag vor.
Nicht nur die Beratung von Bürger*innen bei der Planung nachhaltiger Strom- und Wärmeversorgung des Eigenheims ist uns dabei wichtig. Klar ist für uns, dass mit den umfangreichen Bauvorhaben, die uns in den kommenden Jahren ins Haus stehen, die Frage nach einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Energieversorgung, drängender ist denn je.
Umso mehr, da uns in dieser Legislaturperiode die Frage beschäftigen wird, wie es mit dem Bad Endorfer Nahwärmenetz, das derzeit noch durch ein Mannheimer Unternehmen betrieben wird, weitergehen soll. Die Verträge für das Hackschnitzelheizwerk am Bauhof laufen in den kommenden fünf Jahren aus.
Damit besteht für die Marktgemeinde die große Chance gemeinsam mit bestehenden Initiativen vor Ort, ein emmissionsarmes Wärmenetz mit einer Heizquelle aus regenerativen Brennstoffen zu planen. Der Rahmen muss jetzt vorgegeben werden – fachlich begleitet durch einen Sachverständigen.
Martin Both
ist Fraktionssprecher der Grünen im Endorfer Marktgemeinderat.

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