Anfang Juli trafen sich die Endorfer Grünen zu ihrer ersten Klausur nach der Wahl. Thema waren nicht nur die neue personelle Ausrichtung der Ortsgruppe, sondern auch strategische und inhaltliche Fragen.
Maßgabe für die Arbeit, so waren sich alle einig, ist das Programm, das für die Kommunalwahl erstellt wurde. Es gibt nicht nur mit dem Gedanken einer Gemeinwohl-Ökonomie der Arbeit von Ratsfraktion und Ortsverband einen zukunftsweisenden Rahmen vor. In ihm finden sich detaillierte Vorstellungen zu Ortsentwicklung, Ökologie in der Gemeinde neben Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz.
Wichtigste Station der künftigen Entwicklung wird zunächst die Wahl eines neuen Vorstands bei der kommenden Jahreshauptversammlung sein. Martin Both, der als Fraktionssprecher künftig die Gemeinderatsarbeit begleiten wird, gibt das Amt des Ortsverbandssprechers nach sechs Jahren ab. Seine Nachfolge wird sich Ende Juli klären.
Inhaltlich sieht sich die Gruppe gut aufgestellt. Ein starkes Augenmerk will man auf die Entwicklung der Ortsmitte, insbesondere des Verkehrs richten. Derzeit stagnieren alle Verkehrsplanungen rund um Kreisel und Bahnhofstraße. Als Hemmschuh erweisen sich die beteiligten Behörden auf Kreis- und Landesebene, die in den gegenwärtigen Konzeptpapieren weit hinter den bereits von Marktgemeinderat, Bürgern und Gemeindeverwaltung erarbeiteten Vorgaben und Plänen zurückbleiben.
Einen wichtigen Schwerpunkt werden die Endorfer Grünen mit ihrer ökologischen Arbeit setzen. Vor allem der Schutz der Eggstätt Hemhofer Seenplatte als eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands liegt ihnen am Herzen. Hier geht es vor allem um eine Vernetzung aller relevanten Initiativen und Einrichtungen.
Aber auch ökologische Zukunftsthemen wie klimaneutrale Energiewirtschaft und Bodenbewirtschaftung werden in den kommenden Jahren vor alle mit Blick auf die bereits absehbare rege Bautätigkeit in der Gemeinde eine wichtige Rolle spielen.
Martin Both

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