Der Bürgermeisterinnenbrief, der im November im Gemeindegebiet verteilt wurde, ist nach Ansicht aller Marktgemeinderät*innen von ÜWG, Grüne, EFL, SPD und CSU Wahlkampfwerbung von Frau Doris Laban.
So bittet Frau Laban zum Beispiel schon in den ersten Absätzen offen darum, bei der Kommunalwahl wiedergewählt zu werden.
Deshalb stellen die fünf genannten Fraktionen den Antrag, dass die Entstehungskosten dieses vermeintlichen Bürgermeisterbriefs offengelegt werden.
Hierzu gehören Stunden, die von öffentlich angestellten Mitarbeitern für die Erstellung des Briefs verwendet wurden, Druckkosten sowie Kosten der Verteilung per Post.
Des weiteren stellen die Fraktionen den Antrag, dass die Gesamtkosten von der Bürgermeisterin privat übernommen werden, da Wahlkampfwerbung nicht aus öffentlichen Kassen und damit Steuergeld finanziert werden darf.
Eduard Huber

Kommentar verfassen
Verwandte Artikel
Privat kann’s nicht.
In den vergangenen Wochen ‚ mal am Endorfer Bahnhof vorbeigekommen – hinter dem Parkplatz am Gleis vier? Am ehemaligen Bauernwirt? Dort hängt inzwischen ein ziemlich großes und buntes Banner: Wohnungen unter 6.000…
Weiterlesen »
Bad Endorf hat einen Plan.
Wärme aus der Heimat — Bad Endorf hat einen Plan. Jetzt muss er umgesetzt werden. Die letzten Wochen standen im Zeichen steigender Preise für Öl und Gas — ausgelöst durch…
Weiterlesen »
Streitfall Kitagebühren.
Der Saal während der vergangenen Gemeinderatssitzung im Februar war voll. Grund dafür die gemeindlichen Kindergartengebühren, die mit dem neuen Betreiber der Kita Katharina, erhöht werden sollten. Uns als Grünenfraktion erreichte…
Weiterlesen »